Kommunikation aus Sicht deines Hundes

Die Kommunikation zwischen dir und deinem Hund findet nicht nur über Worte statt. Dein Hund nimmt deine Körpersprache, deine Bewegungen, deine Stimme, deinen Gesichtsausdruck und viele weitere Signale wahr. Dabei reagiert er nicht nur auf einzelne Signale, sondern erlebt immer die gesamte Situation und den Zusammenhang, in dem sie auftreten.

Auch du kommunizierst ständig mit deinem Hund – manchmal bewusst und manchmal völlig unbewusst.

Ein Schritt auf ihn zu, eine Veränderung in deiner Stimme, deine Körperhaltung oder dein Blick können für deinen Hund Informationen enthalten, ohne dass du ihm bewusst etwas mitteilen möchtest.

Deshalb lohnt es sich, die eigene Kommunikation genauer zu betrachten.

Was vermittle ich meinem Hund gerade durch meine Körperhaltung?

Wie klingt meine Stimme?

Wie bewege ich mich in dieser Situation?

Und passen meine bewussten Signale zu dem, was ich gleichzeitig nonverbal vermittle?

Dabei geht es nicht darum, jede eigene Bewegung zu kontrollieren oder ständig darüber nachzudenken, was der Hund in jedem Moment wahrnehmen könnte. Vielmehr kann es hilfreich sein, ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, dass Kommunikation immer in beide Richtungen stattfindet.

Du beobachtest deinen Hund – und dein Hund beobachtet dich.

Du reagierst auf seine Signale – und er reagiert auf deine.

So entsteht Kommunikation nicht nur durch das, was gesagt wird, sondern vor allem durch das, was ihr miteinander wahrnehmt und erlebt.