Über DOG-SPIRIT.com
Einige Begegnungen verändern alles. Ich glaube daran, dass manche Begegnungen in unserem Leben eine tiefe Bedeutung bekommen können.
DOG-SPIRIT.com begann mit meiner Hündin Mila. Unser gemeinsamer Lebensweg, der durch ihren unvorhersehbaren Tod plötzlich verändert wurde, führte mich in einen persönlich tiefgreifenden Wandlungsprozess. Denn sie war für mich nicht einfach nur ein Hund in meinem Leben.
Die tiefe Verbindung zu ihr hat etwas in mir bewegt und mich auf einen Weg geführt, den ich damals noch nicht kannte. Durch Mila begann ich, die Beziehung zwischen Mensch und Hund mit anderen Augen zu betrachten.
So dachte ich immer intensiver darüber nach, was Menschen und Hunde verbindet. Ich fragte mich, was zwischen Mensch und Hund in der täglichen Interaktion miteinander wirkt. Welche Wahrnehmungsimpulse wechselseitig wirken und welche Prozesse ein Hund einfach durch seine Präsenz in unserem Leben anstoßen kann.
Diese Fragestellungen bildeten die Basis für mein Herzensprojekt DOG-SPIRIT.com.
Allerdings beginnt die Geschichte hinter DOG-SPIRIT.com in der Rückschau noch viel früher.
Schon lange bevor DOG-SPIRIT entstand, beschäftigte ich mich mit der menschlichen Existenz.
Ich fragte mich selbst danach, was mich bewegt. Wie Beziehungen entstehen und wie wir mit und ohne Worte miteinander kommunizieren. Und warum menschliche Verbindungen scheitern, weil Menschen sich trotz ihrer Fähigkeit zu sprechen nicht erreichen.
Mein beruflicher Weg führte mich zunächst in die Betriebswirtschaft. Im Rahmen meiner Ausbildung beschäftigte ich mich unter anderem mit Psychologie, Kommunikation und menschlichem Verhalten.
Ergänzend absolvierte ich erfolgreich die Ausbildereignungsprüfung und besuchte über die Jahre zahlreiche Seminare in Kommunikation, Rhetorik und Persönlichkeitsentwicklung.
Doch mein Interesse an Kommunikation und persönlicher Entwicklung ging weit über meine berufliche Ausbildung hinaus.
Daher beschäftigte ich mich über viele Jahre und im privaten Rahmen noch intensiver mit Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung.
Ich las zahlreiche Bücher, lernte unterschiedliche Methoden kennen und probierte vieles zunächst an mir selbst aus. Auch heute sind mir das Erwerben neuen Wissens, das Erlernen neuer Techniken sowie die sich hieraus ergebenen Eigenstudien wichtig.
Denn für mich ist persönliche Entwicklung nichts, was man anderen einfach erklären kann. Sie beginnt für mich mit der Bereitschaft zur Selbstwahrnehmung und Selbstreflexion, mit dem Willen, eigene Muster zu erkennen, und mit dem Mut, Verantwortung für die eigene innere Haltung zu übernehmen und zu kommunizieren.
Damals ahnte ich noch nicht, wie wichtig diese Erfahrungen später für DOG-SPIRIT.com werden würden.
Und dann kam Mila in unser Leben
Meinem inneren Impuls folgend, holte ich die kleine und heimatlose Cattle-Dog-Mix-Hündin zu mir nach Hause und gab ihr den Namen Mila. Ihr Name bedeutet „die Liebenswerte / die Gütige“ oder auch „das Wunder“.
Sie wurde allen Attributen mehr als nur gerecht, denn sie lebte mir Sanftmut und bedingungslose Liebe vor. Woher sie kam und was sie in ihrem früheren Leben in Griechenland erlebt hatte, wusste ich nur teilweise. Was ich aber erleben durfte, war ihre außergewöhnliche Fähigkeit, Nähe und Liebe zu schenken.
Und dennoch brachte sie eine tiefe Liebe für alles Leben in mein Eigenes.
Mila wurde jedoch nicht nur für mich zu einer besonderen Wegbegleiterin. Auch Michael, der mich auf diesem gemeinsamen Weg begleitete und Mila fast drei Jahre erleben durfte, entwickelte eine tiefe Verbindung zu ihr.
Wir teilen die Liebe zu ihr, zu unseren Hunden und zu dem besonderen Wesen, das Mila für uns war und in unseren Erinnerungen noch immer ist.
Auch Michael hat sich durch Mila verändert.
Ihre Art, ihr Wesen und die Verbindung zu ihr haben auch seinen Blick auf Hunde und auf das, was zwischen Mensch und Hund geschieht, geprägt.
So begann sich vieles miteinander zu verbinden.
Mila eine besondere Wegbegleiterin
Durch mein Zusammenleben mit Mila begann ich, genauer hinzusehen.
Ich bemerkte in Gesprächen und bei Begegnungen, wie schnell wir Menschen Verhalten einordnen. Ein Hund ist „ängstlich“, „stur“, „ungehorsam“, „dominant“ oder „schwierig“. Auch ich kannte diese Gedanken und Bewertungen.
Doch je intensiver ich Mila beobachtete und unsere gemeinsame Zeit bewusst wahrnahm, desto mehr stellte ich fest, wie viel zwischen solchen Bewertungen verloren gehen kann.
Was geschieht tatsächlich in diesem Moment? Was nehme ich wahr? Was löst eine Situation in mir aus? Und wie verändert sich mein eigenes Erleben, wenn ich nicht sofort bewerte, sondern zunächst einfach beobachte?
Mila hat mir nicht beigebracht, wie ein Hund „funktionieren“ sollte. Unsere gemeinsame Geschichte hat meinen Blick darauf verändert, wie wir Menschen unseren Hunden begegnen sollten. Denn nur allzu oft reagieren wir zu schnell, anstatt kurz innezuhalten und zu reflektieren.
Für mich wurde immer deutlicher: Eine Begegnung zwischen Mensch und Hund ist keine Einbahnstraße. Beide nehmen wahr, reagieren und stehen miteinander in Beziehung. Dabei geht es nicht darum, jedes Verhalten des Hundes zu erklären oder zu interpretieren. Es geht zunächst darum, aufmerksam zu sein – und auch den eigenen Anteil an der gemeinsamen Situation wahrzunehmen.
Aus dieser Haltung heraus entstand ein wesentlicher Teil dessen, was DOG-SPIRIT.com heute ausmacht: weniger vorschnell bewerten, mehr wahrnehmen und neugierig darauf sein, was in der Begegnung mit dem eigenen Hund auch in uns selbst sichtbar werden kann.
Mila hat meinen Blick verändert. Nicht, weil sie mir Antworten gegeben hätte, sondern weil unsere gemeinsame Zeit mich immer wieder dazu gebracht hat, genauer hinzusehen und mich selbst zu hinterfragen. Was sehe ich wirklich? Was empfinde ich? Was bringe ich selbst in diese Begegnung mit?
Vielleicht liegt genau darin eines der größten Geschenke einer Mensch-Hund-Verbindung: dass wir lernen dürfen, nicht sofort zu bewerten, sondern wirklich wahrzunehmen.
Die theoretische Beschäftigung mit Kommunikation und menschlichem Verhalten bekam plötzlich eine ganz andere Dimension.
Denn Mila zeigte mir etwas, das kein Buch vermitteln konnte:
Die feine Wahrnehmung des Hundes und seine besondere Sensibilität für uns Menschen.
Hunde nehmen unsere Körpersprache, unsere Stimme, unsere Bewegungen und viele feine Veränderungen in unserem Verhalten wahr.
Ich begann zu verstehen, dass Kommunikation zwischen Mensch und Hund nicht erst mit einem gesprochenen Wort beginnt.
Denn sie findet ständig statt.
Auch Michael erlebte diese besondere Form der Beziehung mit Mila auf seine eigene Weise. Er beobachtete, fühlte und erlebte, wie sehr ein Hund einen Menschen berühren und verändern kann, ohne dass dabei ein einziges Wort gesprochen werden muss.
So hat Mila durch ihr Sein und ihren plötzlichen Tod einen Prozess in uns angestoßen, der uns bis heute begleitet.
Wahrnehmung statt Bewertung
In meinem Zusammenleben mit meiner Hündin Mila habe ich gelernt, genauer hinzuschauen, wahrzunehmen und zu reflektieren. Vielleicht kennst du das auch? Im Alltag gibt es viele Situationen, in denen wir oft vorschnell denken: „Das ist schwierig“ oder „Warum macht mein
Hund das?“. Wenn wir stattdessen versuchen, unseren Hund und seine Bedürfnisse wirklich wahrzunehmen, entsteht mehr Verständnis.
Ich selbst lernte dadurch, geduldiger zu sein und Situationen aus ihrer Sicht zu betrachten. Nicht alles muss sofort bewertet oder gelöst werden. Manchmal hilft es schon, einfach da zu sein, zu beobachten und anzunehmen, was gerade ist. Das veränderte meinen Blick auf Mila und auch auf mich selbst.
Inzwischen blicke ich auf fast 20 Jahre eigene Erfahrung mit Hunden aus dem Tierschutz zurück.
Auch Michael bringt seine eigenen Erfahrungen mit Hunden und insbesondere mit Tierschutzhunden in unser gemeinsames Leben ein.
Unsere Liebe zu Hunden verbindet uns seit vielen Jahren.
Wir durften Hunde mit ganz unterschiedlichen Geschichten kennenlernen – darunter unsichere, ängstliche und panische Hunde. Und wir haben erlebt, wie unterschiedlich Hunde auf Menschen reagieren können und wie verschieden sich Beziehungen entwickeln.
Gerade Hunde aus dem Tierschutz haben unseren Blick auf die Mensch-Hund-Beziehung nachhaltig verändert. Sie haben uns gezeigt, dass nicht jede Herausforderung durch ein neues Kommando, eine Trainingsmethode oder eine Verhaltenskorrektur gelöst werden kann.
Denn manchmal liegt der Schlüssel an einer ganz anderen Stelle.
Bei uns selbst.
Ich habe gelernt, nicht nur auf das Verhalten des Hundes zu achten. Sondern tiefer zu schauen, zu fühlen und selbst zu reflektieren.
Ich fing an, mir Fragen zu stellen wie:
Was passiert in mir, wenn mein Hund unsicher wird?
Was löst sein Verhalten in mir aus?
Wo werde ich angespannt?
Wo möchte ich kontrollieren?
Wo fällt es mir schwer, Vertrauen zuzulassen?
Und was verändert sich, wenn ich selbst ruhiger, bewusster und präsenter werde?
Genau hier beginnt für mich hundegestützte Persönlichkeitsentwicklung.
Sie beginnt nicht in der Veränderung des Hundes, sie beginnt in uns selbst.
Mit Achtsamkeit, Selbstwahrnehmung, unserer inneren Haltung und dem Willen zur persönlichen Weiterentwicklung.
DOG-SPIRIT.com ist kein Hundetraining und kein Hunde-Coaching.
Ich arbeite nicht daran, deinen Hund zu „optimieren“, unerwünschtes Verhalten zu korrigieren oder ihm bestimmte Verhaltensweisen beizubringen. Ich arbeite ausschließlich mit dir als Menschen. Dein Hund, als dein Begleiter, kann hierbei als möglicher Resonanzraum
deiner persönlichen Wahrnehmung dienen.
Denn die Begegnung mit deinem Hund kann dir einen Anlass geben, deine eigene Wahrnehmung zu schärfen, deine Emotionen bewusster wahrzunehmen und deine innere Haltung zu reflektieren.
In der Beziehung zu deinem Hund können sich Themen zeigen, die im Alltag vielleicht unbemerkt bleiben.
Hierbei geht es um:
Achtsamkeit, Bindung, emotionale Sicherheit, Selbstwahrnehmung, innere Klarheit, Präsenz, Resonanz, Vertrauen und Verbundenheit.
Der Hund muss dabei nichts leisten, nichts lernen und er muss auch nicht verändert werden.
Denn du darfst lernen, dich in dieser Beziehung bewusster wahrzunehmen.
Wegbegleitung des Menschen mit seinem Hund als möglichem Resonanzraum
Die Wegbegleitung eines Menschen mit seinem Hund eröffnet einen besonderen Raum für Beziehung, Entwicklung und Bindung. Der Hund kann dabei zu einem Resonanzraum werden, in dem Gefühle, Bedürfnisse und Verhaltensweisen sichtbar und spürbar werden. Denn er reagiert unmittelbar auf Stimmung, Körpersprache und innere Anspannung, ohne zu bewerten.
In der gemeinsamen Arbeit kann diese Resonanz helfen, sich selbst besser wahrzunehmen. Der Mensch ist eingeladen, sich reflektierende Fragen zu stellen wie: „Was löst mein Verhalten beim Hund aus?“. „Wann entsteht Nähe, wann Unsicherheit oder Distanz?“. Der Hund gibt dabei eine unmittelbare Rückmeldung und ermöglicht Erfahrungen, die oft mehr sagen als Worte.
Die Begleitung bedeutet für mich deshalb, Mensch und Hund gemeinsam in den Blick zu nehmen. Es geht nicht darum, den Hund „funktionieren“ zu lassen, sondern darum, über die Beziehung neue Erfahrungen von Vertrauen, Selbstwirksamkeit und Verbundenheit zu ermöglichen. Der Hund kann dabei ein wertvoller Begleiter sein, ein Gegenüber, das spiegelt, ohne zu bewerten, und dadurch Entwicklung auf eine besondere Weise unterstützt.
Mein Lebensprojekt DOG-SPIRIT.com verbindet meine langjährige persönliche Erfahrung mit Hunden, meine intensive Beschäftigung mit Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung sowie meine fachlichen und persönlichen Weiterbildungen.
Dazu gehören unter anderem meine Ausbildung zur staatlich geprüften Betriebswirtin (Fachrichtung Absatzwirtschaft), meine Ausbildereignungsprüfung, zahlreiche Weiterbildungen in Kommunikation und Rhetorik sowie meine langjährige intensive Auseinandersetzung mit Persönlichkeitsentwicklung, NLP und Mensch-Hund-Beziehungen.
Hinzu kommen meine weiteren Aus- und Weiterbildungen, unter anderem in Tierkommunikation und ganzheitlichen Ansätzen.
Doch letztlich sind es nicht Zertifikate, Seminare oder Bücher, die meine Arbeit ausmachen. Es ist die Verbindung aus Wissen, Erfahrung, Selbstreflexion und gelebter Beziehung. Denn was wir Menschen weitergeben möchten, sollten wir auch selbst bereit sein zu leben.
Michael bringt dabei keine fachlichen Qualifikationen im klassischen Sinne in DOG-SPIRIT.com ein. Seine Rolle ist eine andere.
Er begleitet das Projekt mit seiner Erfahrung, seiner Liebe zu Hunden, seinem Vertrauen in DOG-SPIRIT.com und vor allem mit der gemeinsamen Überzeugung, dass Veränderung beim Menschen selbst beginnen kann.
Wir glauben nicht daran, dass wir unsere Hunde verändern müssen, um eine erfüllte Beziehung mit ihnen zu führen.
Vielmehr glauben wir daran, dass Veränderung oft dort beginnt, wo wir bereit sind, uns selbst wahrzunehmen.
DOG-SPIRIT soll deshalb kein Ort für fertige Lösungen oder starre Methoden sein. Vielmehr möchten wir einen Raum schaffen, in dem Wahrnehmung möglich wird, in dem Fragen entstehen dürfen und in dem persönliche Entwicklung ihren eigenen Weg nehmen kann.
Der Mensch im Mittelpunkt
Dabei steht der Mensch im Mittelpunkt – mit seinem Hund an seiner Seite.
Mila ist heute nicht mehr bei uns. Dennoch sind ihre Spuren geblieben.
In unseren Herzen, unserer Erinnerung, unseren Erfahrungen und in unserem Blick auf Hunde.
Und in dem, was DOG-SPIRIT.com heute bedeutet.
Und vielleicht ist ihr größtes Vermächtnis, dass eine einzelne Begegnung einen Menschen auf einen völlig neuen Weg führen kann.
DOG-SPIRIT.com begann mit meiner Hündin Mila, einem unvergleichlich sozialen, lieben und verschmusten Cattle-Dog-Mix aus dem Tierschutz.
Doch ihre Geschichte endet nicht mit ihrem Tod.
Aus dieser einen besonderen Mensch-Hund-Verbindung ist ein Herzensimpuls entstanden, der heute anderen Menschen ermöglichen möchte, ihre eigene Beziehung zu ihrem Hund bewusster zu erleben.
Sei selbst die Veränderung, die du dir wünschst
Es geht nicht darum, einen perfekten Hund zu haben. Es geht darum, einander immer besser zu verstehen.
Sich selbst, seinen Hund und das, was in dieser Verbindung geschieht, bewusster wahrzunehmen, damit eine wahrhaftige Bindung wachsen kann.
Denn vielleicht ist genau das die besondere Kraft einer wahrhaftigen Mensch-Hund-Verbindung:
Der Hund kann uns etwas über uns selbst zeigen. Und manchmal beginnt genau dort eine ganz besondere Reise.
Die Reise zu dir selbst, mit deinem Hund als Begleiter.