Auswirkungen deines Befindens auf die Beziehung zu
deinem Hund

Wir sagen uns eventuell, dass alles in Ordnung ist. Doch unsere innere Anspannung kann sich trotzdem in unserem Körper zeigen. Vielleicht spannen sich unsere Muskeln an, unsere Bewegungen werden unruhiger oder unsere Stimme verändert sich und klingt hektischer als sonst.

Gerade wenn du dich selbst unsicher fühlst, kann es schwieriger sein, deinem Hund Sicherheit und Orientierung zu vermitteln. Denn auch dein eigener innerer Zustand kann Teil dessen sein, was dein Hund in einer Situation wahrnimmt.

Das ist nicht schlimm, sondern menschlich.

Spannender ist deshalb die Frage: Was bekommt dein Hund von deinen inneren Prozessen mit?

Dabei geht es nicht darum, jede eigene Bewegung zu kontrollieren oder dich ständig zu fragen, welche Botschaft du gerade vermittelst. Vielmehr geht es darum, ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, dass auch dein eigener innerer Zustand Teil der gemeinsamen Situation sein kann.

Allein diese Beobachtung kann bereits etwas verändern. Denn je besser du bemerkst, was in dir geschieht und was du nach außen vermittelst, desto bewusster kannst du entscheiden, wie du in einer Situation handeln möchtest.

Bewusste Kommunikation beginnt deshalb nicht damit, alles jederzeit im Griff zu haben. Sie beginnt damit, bewusst wahrzunehmen,
was gerade ist.