Definition Selbstwahrnehmung -
Mensch und Hund
Wenn die bewusste Begegnung mit deinem Hund zur Selbsterkenntnis führt.
Weg der Erkenntnis durch das bewusstes Hinterfragen des eigenen Denkens, Fühlens und Handelns
Selbstwahrnehmung im Bezug auf den Hund als Reflexionsfläche bedeutet, dass ein Mensch durch die Begegnung und den Umgang mit seinem Hund mehr über sich selbst, seine Gefühle, sein Verhalten und seine Wirkung auf andere erkennt.
Der Hund reagiert unmittelbar auf die Körpersprache, die Stimmung und das Verhalten seines Menschen. Dadurch kann er dem Menschen helfen, eigene Verhaltensmuster zu erkennen und zu reflektieren.
Bezug zu Erfolg: Ein Mensch ist erfolgreich in seiner Selbstwahrnehmung, wenn er beispielsweise erkennt, dass seine eigene Unsicherheit, Ungeduld oder Anspannung das Verhalten seines Hundes beeinflussen kann. Er lernt, sein Verhaltenbewusster wahrzunehmen, zu hinterfragen und gegebenenfalls zu verändern.
Beispiel: Ein Mensch möchte, dass sein Hund ruhig an der Leine läuft. Er bemerkt, dass er selbst angespannt ist und ander Leine zieht. Durch diese Erkenntnis lernt er, ruhiger und klarer zu handeln. Das kann die Zusammenarbeit mit seinem Hund verbessern.
Kurzdefinition für eine Reflexion:
„Selbstwahrnehmung bedeutet, durch den Hund als Reflexionsfläche die eigenen Gefühle, Gedanken undVerhaltensweisen bewusster zu erkennen und deren Einfluss auf die Mensch-Hund-Beziehung zu verstehen. Erfolgreiche Selbstwahrnehmung zeigt sich darin, dass der Mensch diese Erkenntnisse nutzt, um sein Verhalten gezielt und positiv zu verändern.“
Die sechs Ebenen der Selbstwahrnehmung
Selbstwahrnehmung lässt sich in verschiedene Ebenen unterteilen, auf denen ein Mensch sich selbst und seine Wirkung auf andere erkennt.
1. Körperliche Ebene – Eigene Körpersignale, Haltung, Atmung und Anspannung wahrnehmen.
2. Emotionale Ebene – Eigene Gefühle wie Freude, Angst, Unsicherheit, Ärger oder Gelassenheit erkennen.
3. Gedankliche Ebene – Eigene Gedanken, Erwartungen, Überzeugungen und Bewertungen bewusst wahrnehmen.
4. Verhaltensebene – Das eigene Handeln, Reaktionen und Verhaltensmuster erkennen.
5. Soziale Ebene – Die eigene Wirkung auf andere wahrnehmen und Rückmeldungen aus der Umwelt einordnen.
6. Werte- und Bedürfnisebene – Eigene Bedürfnisse, Grenzen, Werte und Motive erkennen.
Übertragen auf Mensch und Hund
Der Hund kann dem Menschen als Reflexionsfläche dienen, indem er auf Körpersprache, Stimmung und Verhalten reagiert. Diese Reaktionen können dem Menschen helfen, sich selbst bewusster wahrzunehmen.
Beispiel: Ein Mensch bemerkt, dass er körperlich angespannt ist, sich innerlich unter Druck setzt und dadurch ungeduldig mit seinem Hund umgeht. Durch diese Erkenntnis kann er sein Verhalten reflektieren und verändern.
Ziel: Die eigenen Wahrnehmungen besser verstehen, die Wirkung auf den Hund erkennen und eine bewusste, erfolgreicheZusammenarbeit gestalten.